Schützenfest der Superlative: Am 27.2.2013 trafen sich diese vier E-Rollifahrer, um die Ehre unserer Schule beim Riesenball zu verteidigen. Sie hatten sich lange auf diesen Tag vorbereitet.

Riesenball 2013 Caroline Mülheims, Kai Bussman, Nick Vauseweh und  Oliver Hinzmann warten gespannt auf den TurnierbeginnDas Turnier fand in St. Augustin, in der Frieda-Karlo-Schule statt. Um dorthin zu gelangen mussten die tapferen Reckinnen und Recken erst einmal in den Anna-Freud-Schulbus einsteigen, was sich als ganz schön schwierig herausstellte. Zum Anfeuern, Rollstuhlschrauben, Trainer-Anweisungen-Geben, Pfeifen und sowieso für alles andere kamen Frau Deurer und Herr Zelinski-Moore mit.

Für dieses Turnier hatten sich 9 verschiedener Mannschaften angemeldet: Sankt Augustin 1 und 2; Wiehl; Leichlingen; Rösrath; Chorweiler; die Belvedere Schule und Köln 1 und Köln 2 (also unsere Schule,  ;-)). Von diesen 9 Mannschaften haben leider fünf abgesagt. So blieben nur noch: Sankt Augustin 1 und 2 und Köln 1 und 2.

Und jetzt eine kleine Einführung für alle die nicht wissen was Riesenball ist. Riesenball ist ein Sport, ausschließlich für E-Rollifahrer. Es ist ein Mannschaftssport, bei dem eine Mannschaft aus 2 E-Rollis besteht. Das Spielfeld hat ungefähr die Größe unserer Gymnastikhalle. Es müssen Tore erzielt werden, das Tor ist die ganze kürzere Seite der Halle. Das Tempo wird dem langsamsten E-Rolli angepasst.

Riesenball 2013: 1. und 2. PlatzIn St. Augustin angekommen erlebten sie eine schöne Überraschung: Herr May, ein pensionierter Sportlehrer unserer Schule, war zu uns gekommen, um uns zu unterstützen und auch ein paar Spiele zu pfeifen.

Im zweiten Turnierspiel ging es los für die Kölner. Beide Mannschaften hatten sich umbenannt, so hieß die Partie nun Köln 1-Bus Boys gegen Köln 2-Der Schöne und das Biest.

Es war ein heißes und rasantes Spiel und es war nicht ganz einfach für beide Mannschaften gegeneinander zu spielen. Am Ende ging es 5:3 für Köln 1-Bus Boys aus und die ganze Halle roch nach Gummi.

Köln 1-Bus Boys konnte direkt auf dem Spielfeld bleiben, denn im nächsten Spiel traten sie gegen Sankt Augustin 2 an. Da die Rollstühle von Sankt Augustin 2 nicht schneller als 6 km/h fahren konnten, mussten unsere Sportler auch die Rollstühle drosseln. Es gab so viele Tore, dass selbst der Schiedsrichter am Ende nicht mehr wusste, wie hoch Köln 1-Bus Boys gewonnen hatte.

Nun war Köln 2-Der Schöne und das Biest an der Reihe gegen Sankt Augustin 1 zu spielen. Das Spiel gestaltete sich als etwas schwieriger als erwartet, da hier alle Rollstühle 10 km/h fahren durften. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten gewann Köln 2-Der Schöne und das Biest mit 4:0.

Da kommt Freude auf!!!!Nach diesen 4 Spielen gab es ein Nachwuchsspiel für Schüler, die noch nicht gut genug waren, um in die Mannschaft zu gelangen, aber trotzdem Spaß am Riesenball haben. In der Zwischenzeit waren sehr viele Schülerinnen und Schüler der Frieda-Karlo-Schule gekommen, um ihre Mannschaften anzufeuern. Die Halle bebte vor lauter Tor-Jubeln und Anfeuerungs-Parolen.

Nach dieser kurzen Pause, bestritt Köln 2-Der Schöne und das Biest auch schon sein letztes Spiel. Diesmal ging es gegen Sankt Augustin 2. Auch hier musste Köln 2 seiner Rollstühle drosseln. Es fielen viele Tore und es gab einen klaren Kölner Sieg.

Das letzte Spiel: Köln 1-Bus Boys spielte gegen Sankt Augustin 1. Es war nochmal ein rasantes und hartes Spiel zum Abschied. Die Halle stank wieder mal nach Gummi. Die Fans jubelten für St.Augustin, es nützte nichts: Köln 1-Bus Boys gewann und wurde somit Bezirksmeister, ohne ein einziges Spiel verloren zu haben!

Bei der Siegerehrung wurden zu aller erst die Nachwuchsspieler mit einer Medaille und einer Urkunde geehrt. Dann gab es Urkunden, Medaillen und Pokale für die Teams.

Die Kölner Teams nach der Siegerehrung

Bezirksmeister: Köln 1-Bus Boys

 

2. Platz: Köln 2-Der Schöne und das Biest

 

3. Platz: St. Augustin 1

 

4. Platz: St. Augustin 2

 

Es folgte eine entspannten Rückfahrt und die Anspannung wich der Freude über ein gelungenes Turnier.

 

Autorin: Caroline Mülheims

Fotocredit: AFS

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